GRENZEN(LOS)

Mit diesem spannenden Thema möchten wir eine Vielfalt an Perspektiven und kreativen Ausdrucksformen erkunden, die sich um das Konzept der Grenzen, ihrer Bedeutung und ihrer möglichen Überwindung drehen.

In einer Welt, die ständig im Wandel ist, regen wir dazu an, über traditionelle Grenzen hinauszublicken und neue Horizonte zu entdecken. Sei es im kulturellen, gesellschaftlichen oder persönlichen Kontext – Grenzen können sowohl einschränken als auch inspirieren und sind nicht zuletzt auch notwendig. Unser Programm wird sich mit Fragen der Identität, Toleranz, Diversität und der Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen und Menschen auseinandersetzen.

Durch eine vielfältige Auswahl an Veranstaltungen wollen wir eine Plattform schaffen, auf der der Austausch von Ideen und die Erweiterung des eigenen Horizonts im Mittelpunkt stehen. Zusammen wollen wir erkunden, wie Grenzen nicht nur Hindernisse darstellen, sondern auch Chancen für Wachstum und Zusammenarbeit bieten können.

Lasst euch von unserem Jahresschwerpunktthema inspirieren, diskutiert mit uns, um gemeinsam eine Reise zu unternehmen – eine Reise, die Grenzen überwindet und neue Perspektiven eröffnet.

Wir freuen uns auf all die spannenden Projekte und Veranstaltungen!


LET’S TALK ABOUT SEX WORK

Zum Jahresschwerpunkt Grenzen(los) widmeten wir uns auch dem Thema Sexarbeit.
Ein globales Thema, welches tiefgreifend in gesellschaftliche und rechtliche Strukturen eingreift und oftmals viele Fragen aufwirft.
Gezeigt wurde der Film „Wo Sexarbeiterinnen keine Rechte haben“ der französischen Filmemacherin Ovidie. Nach einer kleinen Pause, in der bei unserer Community Kitchen veganes Essen geschlemmt werden konnte, ging’s mit Christine Nagl in einen spannenden Workshop. Interaktiv und locker sprachen wir über Menschenrechte in der Sexarbeit, fragten uns, wie sich die Situation in Salzburg gestaltet – historisch und in Zukunft, klärten Fragen und beleuchteten gemeinsam Lösungsansätze und Wünsche aus der Community.

Christine Nagl ist seit 20 Jahren in der Beratung für Sexarbeiterinnen tätig und sowohl national, als auch international aktivistisch unterwegs, um auf das Thema aufmerksam zu machen und die Rechte der Sexarbeiterinnen zu stärken.

Programm am 14.11.2024:
18.00 – 19:00 Uhr Filmscreening „Wo Sexarbeiterinnen keine Rechte haben“
19:00 – 19:30 Uhr Pause/Community Kitchen (gemeinsam vegan schlemmen)
19:30 – max. 21 Uhr Workshop

Infos: Beratungsstelle für Sexarbeiterinnen PiA


OPEN CALL GRENZEN(LOS)

Wie auch beim letzten Jahresschwerpunkt konnten wir dieses Jahr wieder eine Sammelausstellung realisieren. Gezeigt wurden Werke von acht verschiedenen Künstler*innen.

Ausstellungszeitraum: 10.10.2024 – 31.10.2024
Künstler*innen:
Alain Rosenfeld
Ines Kirchschläger
Karoline Pöhn
Maria Puzzo
Maxi Kunzmann
Michael Kastor
Sabina Bauer
Selina Gasser


PLAKATAKTION

Den Auftakt für unser Jahresschwerpunktthema 2024 gab eine Plakataktion des Extasier-Kollektivs.

2023 hat das Kollektiv bei der Kulturplakatpreisverleihung den ersten Platz belegt. Von dem Preisgeld startete Extasier die Kampagne BOTSCHAF(F)T AUFMERKSAMKEIT. MARKIERT WAS FÜR SALZBURG WICHTIG IST und ermöglichte dadurch verschiedenen Einrichtungen oder Organisationen ein Statement abzugeben, welches anschließend im gesamten Raum Salzburg Stadt sichtbar war.

Wir freuen extrem uns, ein Teil dieser Aktion sein zu dürfen und sagen DANKE an das Extasier Kollektiv!

Plakataktion Extasier Kollektiv Mark

„Plakate sind schon seit vielen Jahrhunderten Teil unseres öffentlichen Diskurses und bieten Fläche für Politik, Werbung, das Kundtun der eigenen Meinung, Kunst und Kultur.
Schön und fragwürdig. Propagandistisch und demokratisch. Kämpferisch und voller Friedensbotschaften. Plakate im öffentlichen Raum ermöglichen es durch Bilder und Texte Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen, Geschichten zu erzählen und Dinge auszuhandeln. Für die, die sie erstellen und für die die sie sehen und dann darüber sprechen.
In Salzburg finden wir keinen Ort, an dem Plakate aufgehängt werden dürfen, ohne dafür zu bezahlen. Dadurch ist stark begrenzt, wessen Botschaften einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann.
Die Plakataktion möchte unterschiedlichen Stimmen eine Plattform bieten. Sie will Botschaften unterstreichen, die für die Stadt wichtig sind und will – ganz im eigentlichen Sinne der Plakate – Menschen dazu bringen darüber zu sprechen.“

(Extasier Kollektiv)