60 Jahre MARK – SubKULTUR ist eine Lebensweise
1966 – 2026

2026 feiert das MARK sein 60-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung ist es ein Ort, an dem Kultur und Soziales zusammenkommen, an dem gesellschaftliche Fragen aufgegriffen, diskutiert und künstlerisch verarbeitet werden, neue Ausdrucksformen erprobt und Subkultur nicht nur gefördert, sondern gelebt wird.
Subkultur ist lebendig und wandelbar. Sie spiegelt immer auch gesellschaftliche Fragen wider: nach Zugehörigkeit, Identität und Selbstbestimmung. Sie zeigt sich in allen Aspekten des alltäglichen Lebens und erfindet sich dabei immer wieder neu. Vor allem aber entsteht sie dort, wo Menschen ihre eigenen Wege gehen und neue Formen des Miteinanders entwickeln.
Eigenständig, offen, partizipativ – dies sind nur wenige Eigenschaften unseres heute unabhängigen Kulturzentrums. Gegründet im Jahr 1966 als kirchlich unterstützte Militärseelsorge für Präsenzdiener, machten mehrere Standortwechsel und laufende inhaltliche Veränderungen das MARK zu einem innovativen Haus für zeitgenössische Kunst- und Kulturvermittlung. Dies wird auch Thema des Jahresschwerpunktes 2026 sein. Das MARK feiert 60-Jahre Jubiläum, unter dem Titel 60 Jahre MARK – SubKULTUR ist eine Lebensweise.
Was einst als Gegenbewegung begann, ist heute zu einer Lebensweise geworden – geprägt von Kreativität und Gemeinschaft. Subkultur schafft Räume für das, was sonst unsichtbar bleibt, fordert heraus und eröffnet Alternativen zum Bestehenden. Das MARK versteht sich seit seiner Gründung als Ort des Dialogs und der gemeinsamen Gestaltung. Wir wollen das Thema nicht nur diskutieren, sondern auch in unterschiedlichen Formaten und Facetten erlebbar machen – kritisch, kreativ und partizipativ. 60 Jahre nach seiner Gründung bleibt das MARK damit seinem Anspruch treu: aktuelle gesellschaftliche Themen aufzugreifen, sie kulturell und sozial zu verhandeln und freie Räume für Austausch und künstlerische Ausdrucksformen zu schaffen.
Genau diese Perspektiven will das MARK im Jubiläumsjahr sichtbar machen. Der Jahresschwerpunkt „Subkultur ist eine Lebensweise“ richtet den Blick auf die Vielfalt, die abseits des Mainstreams entsteht. Unterschiedliche Formate laden dazu ein, Subkultur als lebendige Praxis zu erforschen und gemeinsam weiterzudenken. Denn Subkultur lebt vom Austausch, von Begegnungen und vom Mut, Dinge neu zu gestalten.
Dieses Jubiläum ist nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch eine Gelegenheit, nach vorne zu blicken und aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen in den Mittelpunkt zu stellen.
Wir wollen uns daher mit Themen wie dem Wandel der Zeit auseinandersetzen.
Auch 60 Jahre nach seiner Gründung bleibt das MARK damit seinem Anspruch treu: Menschen zusammenzubringen, kulturelle Vielfalt sichtbar zu machen und aktuelle gesellschaftliche Fragen aufzugreifen. Insbesondere aber schafft es freie Räume für Kreativität, Dialog und gelebte Subkultur – nicht als Randthema, sondern als selbstverständliche Lebensweise.
