Der Literaturwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“ findet einmal im Jahr statt und richtet sich an Nachwuchsautor*innen, die noch keine oder wenig Erfahrungen im literarischen Betrieb gesammelt haben. Mit dem Literaturwettbewerb setzt das MARK in Kooperation mit dem Literaturhaus Salzburg einen wichtigen Schritt in die Förderung von Schriftsteller*innen und bietet ihnen eine Plattform, eigene Texte einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am Wettbewerb können alle mitmachen, die eigene Texte verfasst haben, diese aber noch nicht kommerziell veröffentlicht wurden.
Alle Bewerber*innen werden zu den Vorrunden eingeladen, um dort für 10 Minuten aus ihren Texten zu lesen. Im Anschluss wird abgestimmt, sodass aus jeder Vorrunde ein*e Finalist*in hervorgeht. Die Finalist*innen der Vorrunden treten dann im Finale im Literaturhaus gegeneinander an. Hier entscheidet eine Fachjury über den/die Gewinner*in, der/dem mit einer Buchpublikation belohnt wird.
Für die 1. und 2. Vorrunde werden jeweils 10 Startplätze vergeben. Für die dritte Vorrunde (Online-Voting) gibt es keine Obergrenze. Das Besondere ist, dass jede Vorrunde ein bisschen anders abläuft.
Bei Vorrunde 1 & 2 wird ausschließlich live vor Ort, auf der Bühne und vor Publikum gelesen. Am Ende erfolgt eine Publikumsabstimmung mittels eines schriftlichen anonymen Votings. Nach Auswertung der Abstimmung steht der/die Gewinner*in für das Finale fest.
Alles begann mit einem Instagram Post: „Wir lesen uns die Münder wund“ geht in die nächste Runde. Nach Klärung der Formalien (auch Deutsche im magischen Alter dürfen mitmachen!) und meiner Bewerbung ging es fix: Vorrunde gewonnen, Finale gewonnen – und dann klopfte der Verlag an die Tür mit Interesse am vorgetragenen Text. Daraus wurde Interesse am Manuskript – und das darf im Herbst als Buch das Licht dieser Welt erblicken: „Der Himmel muss warten“ – ich nicht mehr. Das MARK verbindet Welten.
(Sandra Reichert, Gewinnerin Wir lesen uns die Münder wund 2021)

Allgemeiner Hinweis: Der Literaturwettbewerb „Wir lesen uns die Münder wund“ findet jährlich statt. Über die jahresspezifischen Abläufe und Einsendeschlüsse informieren wir rechtzeitig.
Gewinner*innen des Literaturwettbewerbs „Wir lesen uns die Münder wund“
2025: Corinna Dietrich „Paradieses Kern„
2023: Svenja Knisel „dissecting a topia„
2022: Sandra Reichert „Der Himmel muss warten„
2021: Gregor Eistert „Lärm“
2018: Matthias E. Gruber „Das Meer vor dem Fenster“
2017: Luka Leben „Unter der Zunge“
2016: Franziska Krug „Abrißfunken“
2012: Marlene Klotz „Text an – Welt aus“
2011: Vitus Motreskou „Make Love, not CO₂“
2010: Robert Presslaber „Ungooglebar“